Über Fortuna Köln
Gegründet wurde der SC Fortuna Köln am 21. Februar 1948 – nur acht Tage nach dem 1. FC Köln – im Kasino der Bayenthaler Maschinenfabrik. Aus der Fusion von SV Victoria 1911, Bayenthaler SV und Sparkassen-Verein 1927 Köln entstand ein Verein, der in den folgenden Jahrzehnten eine der wechselvollsten Geschichten im deutschen Fußball schreiben sollte. In den Anfangsjahren pendelte die Fortuna zwischen Bezirksklasse, Landesliga und Verbandsliga, ehe unter Präsident Hans ‚Schäng' Löring ab 1966 der Aufstieg begann.
Am 13. Mai 1973 gelang der größte sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte: der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die Saison 1973/74 im Oberhaus blieb die einzige – Fortuna stieg wegen des um zehn Tore schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem Wuppertaler SV direkt wieder ab. Anschließend wurde der Verein Gründungsmitglied der 2. Bundesliga und spielte dort 26 Jahre lang ununterbrochen. In dieser Zeit erreichte Fortuna 1983 das DFB-Pokalfinale gegen den Stadtrivalen 1. FC Köln, das mit 0:1 durch ein Tor von Pierre Littbarski verloren ging. 1986 stand der Verein in der Relegation gegen Borussia Dortmund erneut kurz vor der Rückkehr ins Oberhaus, scheiterte jedoch nach einem 2:0-Heimsieg und einer 1:3-Niederlage in Dortmund im Entscheidungsspiel mit 0:8.
Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga im Jahr 2000 begann eine schwierige Phase. 2001 geriet der Verein in die Insolvenz, in der Saison 2004/05 musste der Spielbetrieb sogar vollständig eingestellt werden. Doch die Fans und der Verein kämpften sich zurück: über die NRW-Liga und Regionalliga gelang 2014 unter Trainer Uwe Koschinat die Rückkehr in die 3. Liga. Nach dem erneuten Abstieg 2019 verbrachte Fortuna sieben Jahre in der Regionalliga West, ehe der Verein in der Saison 2025/26 als Meister vor über 10.000 Zuschauern im Südstadion den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machte.
Das Südstadion in Köln-Zollstock ist seit 1978 die Heimat der Fortuna. Die Anlage bietet Platz für 11.748 Zuschauer, davon 1.863 überdachte Sitzplätze. Die restlichen Plätze sind Stehplätze, die dem Stadion seinen besonderen Charakter geben. Als klassisches Regionalstadion mit kurzen Wegen zum Spielfeld sorgt das Südstadion für eine enge, direkte Atmosphäre, die gerade bei wichtigen Spielen und Traditionsduellen zur Geltung kommt. Während der Aufstiegssaison blieb die Fortuna zu Hause ungeschlagen – ein Zeichen für den Heimvorteil in der Südstadt.
Die Rivalität zum 1. FC Köln gehört zur DNA des Vereins. Das Pokalfinale 1983 und die Derbysiege in der 2. Bundesliga 1998/99, als Fortuna den großen Nachbarn gleich zweimal im Müngersdorfer Stadion besiegte, sind fester Bestandteil der Vereinsgeschichte. Auch das Stadtduell gegen Viktoria Köln, mit dem die Fortuna nun erneut in der 3. Liga aufeinandertrifft, hat für die Fans einen besonderen Stellenwert. Die Anhänger begleiten ihren Verein durch alle Höhen und Tiefen – von der Bundesliga über die Insolvenz bis zur Rückkehr in den Profifußball.
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Ob du seit Jahrzehnten zur Fortuna hältst oder den Verein nach dem Aufstieg erstmals live erleben willst: Das Südstadion in Köln-Zollstock bietet ehrlichen Fußball und echte Südstadt-Atmosphäre. ticketbande bringt dich ins Stadion. Hier kannst du Tickets für die Saison 2026/2027 kaufen und Fortuna Köln in der 3. Liga unterstützen!